Die CD Verkäufe brechen nicht weg
Die Musikindustrie mag es nicht gerne hören, aber unabhängige Studien haben gezeigt, dass der illegale Download von Musik aus dem Internet den Umsatz in der Musikindustrie eher ankurbelt als bremst.
Woran liegt das? In erster Linie daran, dass den Musikunternehmen gar keine Kunden durch den Download von Musik wegfallen, denn diese Konsumenten würden sich die CDs gar nicht kaufen. Die Musikliebhaber, die Tauschbörsen nutzen, um neue Lieder oder Künstler kennen zu lernen, kaufen sich in der Regel dann auch die CDs der Künstler, die sie gut finden.
Warum verkauft die Musikindustrie denn weniger CDs. Dies liegt meines Erachtens an 2 Dingen:
- Potenzielle Käufer sind durch die Qualität der Neuerscheinungen einfach nicht überzeugt. Es interessiert keine 3. Best-Of der Rolling Stones oder eine Best-of Daniel Kübelböck. Neue – qualitativ hochwertige Musik – ist schwer zu finden, da die Industrie die schnell, und billig zu produzierenden Plastikkünstler promoten will. Diese Musik spricht aber eher jüngere an.
- das verfügbare Geld der jüngeren Zielgruppe wird von vielen unterschiedlichen “Bereichen” umworben (Handy, Konsolen, Designermode, Technik), so dass für den Kauf von Musik durch Kinder und Jugendliche schlicht weniger Geld zur Verfügung steht.
Um möglichst viele CDs zu verkaufen, sollte die Musikindustrie also den genau umgekehrten Weg einschlagen und ihre Künstler in Tauschbörsen einstellen, damit viele Musikliebhaber sich diese Stücke herunter laden.
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